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Unter Begleitetem Umgang ist die Anbahnung und Entwicklung von persönlichen Kontakten zwischen Kind und von ihm getrennt lebenden Bezugspersonen (Vater, Großeltern oder Geschwister) zu verstehen. Die Entwicklung dieser Hilfeform wurde durch die Reform des Kindschaftsrechts 1998 ermöglicht. Angedacht ist diese Hilfeform für sehr strittige Umgangskonflikte. Rechtliche Grundlagen des Begleiteten Umgangs sind:
  • §18Abs. 3 Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG); §50 KJHG
  • §1684 Abs. 4, S. 3 und 4 im Zusammenhang mit den §§1626 Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
  • §1632 BGB; 1685 BGB
  • §49a Abs.1, Ziffer 4 und 7 Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG)
  • §52a FGG
Notwendig für den Begleiteten Umgang ist ein "mitwirkungsbereiter Dritter". Wir stehen als diese "dritte Person" zur Verfügung und bieten an:
  • Anbahnung der Kind-Bezugspersonen Kontakte
  • Begleitung des Umgangs, sowohl in unseren Räumlichkeiten als auch außerhalb (auch an Wochenenden)
  • Professionelle sozialpädagogische und psychologische Kenntnisse unseres Teams, welches über beraterische Kompetenzen verfügt
  • Elterngespräche
Leitlinie des begleiteten Umgangs ist das Kindeswohl!!!

Die Finanzierung des Begleiteten Umgangs kann als Jungendhilfeleistung vom örtlich zuständigen Jugendamt übernommen werden. Wird der Hilfebedarf vom Jugenamt anerkannt, entscheidet es, über welchen Umfang der Begleitete Umgang finanziert wird. Bei gerichtlicher Anordnung legt das Familiengericht unter Mitwirkung des Jugendamtes die Zeiten und Dauer des Begleiten Umgangs fest.

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